3:1 – ein Nachmittag, den wir gerne vergessen würden

Am 12. April 2026 waren wir mit dreiundzwanzig Leuten im RheinEnergieStadion. Es war ausverkauft, 50.000 Zuschauer, und für beide Mannschaften ging es um alles. Werder stand auf Platz 15, Köln auf Platz 14, dazwischen lag ein einziger Punkt.

Wie das Spiel lief

Es begann schlecht und wurde schlechter. Nach sieben Minuten gab es Elfmeter für Köln, Saïd El Mala verwandelte. In der 24. Minute sah Marco Friedl die Rote Karte, und von da an war es ein anderes Spiel.

Zur Pause stand es nur 0:1, was angesichts der Umstände fast wie ein Erfolg wirkte. In der 65. Minute erhöhte Ragnar Ache auf 2:0. Elf Minuten später brachte Romano Schmid uns per Elfmeter noch einmal heran, und für ungefähr zehn Minuten war da wieder Hoffnung. In der siebten Minute der Nachspielzeit fiel das 3:1.

Wie es sich angefühlt hat

Ehrlich? Schlimm. Aber es gab auch den Moment nach dem 2:1, als unser Block gestanden und gesungen hat, als wäre nichts passiert. Für so etwas fährt man hin.

Zahlen zum Spiel gibt es überall. Was uns bleibt, ist der Gang zurück zur Bahn, schweigend, und danach ein sehr langer Abend in Ehrenfeld.

Und jetzt?

Am 12. September 2026 geht es wieder ins RheinEnergieStadion. Alles zur Fahrt steht auf der Seite Auswärtsfahrt am 12. September.